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Unterstützung der
Waldbrandbekämpfung in Sachsen
Seit dem 2. Juli 2025 unterstützt das
Technische Hilfswerk (THW) die Bekämpfung der
Waldbrände in Sachsen und Thüringen. Neben der Versorgung mit Treibstoff
und Löschwasser ist das THW auch für die Lageerkundung per Drohne zuständig.
Außerdem betreiben THW-Kräfte den zentralen Bereitstellungsraum für bis zu
1.200 Einsatzkräfte.
Am 7. Juli erreichte den Fachzug Führung und Kommunikation (FK) des
Ortsverbandes Hamburg-Harburg die Anfrage bei der Waldbrandbekämpfung in
Sachsen zu unterstützen. Auf Grund der aktuellen Urlaubssaison sind viele
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer derzeit nicht zu Hause - und so war
der Plan eine gemischte Mannschaft aus Kräften aus Hamburg und Lübeck
zusammenzustellen. Aus den Fachzügen FK Hamburg-Harburg und Lübeck wurden
acht Einsatzkräfte entsandt. Zudem wurde unser Zugführer des 2. Technischen
Zuges Lennart Meyer als Sachgebietsleiter angefordert und unterstützte vor
Ort.
Dort übernahmen sie gemeinsam die Leitung des Bereitstellungsraumes und
Logistik Stützpunktes für den Waldbrandeinsatz in der Gohrischheide. Unsere
Kräfte stellten die Nachtschicht, während Kräfte aus dem Fachzug FK Lehrte
die Tagschicht übernahmen.
Wie so oft zeigte sich, dass die standardisierten Führungsverfahren und die
Bundesweit einheitliche Ausbildung funktionieren. Auch die Tatsache, dass
die Fachzüge FK aus den nördlichen Bundesländern (Hamburg,
Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Niedersachsen)
regelmäßig gemeinsame Ausbildungswochenenden gestalten erleichterte die
Zusammenarbeit, da alle sich bereits kannten und so auf Anhieb zusammen
starten konnten.
Der von ihnen geleitete Bereitstellungsraum diente als Sammelplatz für
Einheiten im Einsatz. Logistisch sorgte das THW für Reparaturen an
Einsatzfahrzeugen und Geräten. Die eingesetzten Kräfte wurden über den
Fachgruppen Logistik-Verpflegung mit Essen und Getränken versorgt. Außerdem
wurde die Versorgung mit Kraftstoffen an den Einsatzstellen sichergestellt
um die Einsatzzeit der Feuerwehren zu maximieren und nicht lange Wege zum
Tanken zurücklegen zu müssen.
Ihre letzte Nachtschicht endete am 11. Juli mit der Übergabe der Lage an den
Fachzug Führung und Kommunikation aus Berlin Charlotttenburg-Wilmersdorf,
die sie ablösten. Danach ging es auf die Heimreise und im eigenen
Ortsverband angekommen wurde die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt - und
dann haben die Helferinnen und Helfer erstmal dringend benötigten Schlaf im
eigenen Bett nachgeholt.
Bericht: Nils Ketelsen
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Führungsstellen des THW im Einsatz.


Gruppenbild der Nachtschicht: Die Kräfte aus den OV Hamburg-Harburg, Lübeck
und Hamburg-Nord.
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